Diskussion mit NR Liesi Pfurtscheller

Ein Beitrag zur politischen Bildung

 

Jungen Menschen wird oft der Vorwurf gemacht, sich nicht für politische Fragen zu interessieren. Das trifft aber in keiner Weise auf die Studierenden im IKA zu, die in einem Politikgespräch mit NR Liesi Pfurtscheller sehr lebendig, engagiert und auch kompetent viele aktuelle Themen diskutierten.

 

Am 13. 3. besuchte Liesi Pfurtscheller, Nationalratsabgeordnete für Westtirol, das IKA und stellte sich den Fragen und Aussagen der Schüler. Der thematische Bogen spannte sich von Fragen zur schulischen Ausbildung über Themen wie Verkehrssituation, Asylpolitik, Populismus, politische Kultur bis hin zu europäischen Themen. Frau Pfurtscheller verstand es gekonnt, den jungen Menschen Antworten auf ihre Fragen zu geben und Argumente auszutauschen und gleichzeitig das Gefühl zu vermitteln, dass Politik sehr spannend und  der politische Diskurs als Grundlage der Demokratie den Wettstreit der Meinungen braucht.

Politikverdrossenheit sieht jedenfalls anders aus, die jungen Menschen im IKA zeigten großes Interesse am politischen Geschehen und werden in Zukunft das politische Geschehen bestimmt mit anderen Augen verfolgen.

Schulisches Angebot für jugendliche Flüchtlinge

 

Seit Beginn des Sommersemesters besuchen 17 Jugendliche aus Afghanistan, Syrien und Somalia die Übergangsklasse im IKA. Die Jugendlichen haben mit diesem schulischen Angebot die Möglichkeit, den Pflichtschulabschluss zu erreichen und dann in das Berufsleben oder eine weitere Schule einzusteigen. Unterrichtet werden die SchülerInnen in den Räumlichkeiten der WKO Reutte.

Der Schwerpunkt liegt natürlich auf dem Erlernen der deutschen Sprache, es werden aber auch Fächer wie Mathematik, Englisch, Naturwissenschaften, Informatik oder Geografie und Geschichte angeboten.

Mit diesem Ausbildungsangebot soll für die Jugendlichen die Integration erleichtert werden, das pädagogische Konzept verfolgt eine ganzheitliche Ausbildung:

Ø  Deutsche Sprache als Basis für erfolgreiche Integration

Ø  Grundlegende Fachinhalte als Basiswissen für eine spätere berufliche Tätigkeit

Ø  Kulturelles Lernen, um sich gegenseitig besser zu verstehen und unsere Kultur kennen zu lernen

Ø  Soziales Lernen für eine partnerschaftliche Kultur des Miteinanders

Ø  Persönlichkeitsbildung und Berufsorientierung für den Ausbau der personalen Kompetenz

Die Jugendlichen sehen in dieser Ausbildung die Chance, sich über Bildung und Ausbildung eine Basis für eine Zukunft in Österreich zu schaffen.

IKA auf der SPS IPC Drives

Exkursion zur 27. Internationalen Fachmesse für Elektrische Automatisierung, Systeme und Komponenten in Nürnberg

Die Schüler des IKA konnten sich am 22. 11. 2016 auf der „SPS IPC Drives“ Europas führender Fachmesse auf diesem Gebiet, über die neuesten Trends im Bereich der Automatisierung informieren und von dieser internationalen Fachmesse eine Menge an Eindrücken, neuen Erkenntnissen und innovativen Ideen mitnehmen. Zugleich konnten sie erfahren, dass ihre Ausbildung im IKA zukunftsweisend ist und sie als zukünftige Ingenieure in vielen Branchen und Berufsfeldern arbeiten können.

Die Messe bot unter dem Schwerpunkt „Elektrische Automatisierung“ einen breiten Einblick in die Bereiche Steuerungstechnik, elektrische Antriebstechnik, Interfacetechnik, Sensorik, industrielle Software, mechanische Infrastruktur und industrielle Kommunikation. Mehr als 1600 Aussteller zeigten das breite und vielfältige Spektrum der Automatisierung, angefangen von allen Einzelkomponenten bis hin zu kompletten Systemen und integrierten Automatisierungskonzepten. Zentrales Thema war unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ der digitale Wandel und seine Umsetzung in verschiedenen Produktionsprozessen.

In einem anschließenden Stadtbummel durch die Altstadt konnten die Schüler noch einige bekannte Sehen swürdigkeiten Nürnbergs kennen lernen.